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Februar 2007

14.02.07

Heute hatte Elfi, eine unserer Gastmasseurinnen, ihren ersten Massagetermin. Genau so wie Delia, die gestern abend ihren ersten Gast begrüssen konnte. Beide Frauen erklärten mir anschließend, wie glücklich sie sich fühlten. Dieses Treffen mit einem vorher völlig Unbekannten, dann das Geben dieser sinnlichen Tantramassage, ist wohl für beide Frauen eine Bereicherung. Neben ihrer Berufstätigkeit haben sie einen Weg gefunden, die Erfahrungen der Tantramassage weiterzugeben und sich damit gleichzeitig selbst immer tiefer mit dem Thema TANTRA zu beschäftigen.

Im Rahmen unseres neuen Angebotes "Ausbildung zur Wellness-Masseurin" (500 Unterrichtsstunden verteilt auf ein Jahr) nutzen sie die Möglichkeit, praktische Erfahrungen zu sammeln.

Mit dem Konzept "Ausbildung zur Wellness-Masseurin" möchten wir Frauen ansprechen, die das Geben der Massagen (Hawaiianische Massage, Lamudra-Massage, Tantra-Massage) als Beruf bzw. Nebenjob anstreben.

Haben Sie Interesse an unserer Wellness-Masseurin-Ausbildung?
Voraussetzung ist, daß Sie mindesten 10 Stunden pro Woche in die Ausbildung investieren können - und wollen. Mehr erfahren Sie auf Anfrage.

 

13.02.07

Einige Anfragen nach unserem Konzept, nach dem Gedanken "Gastmasseurin", haben uns erreicht. Was ist das - eine Gastmasseurin? Kann ich auch bei euch Massagen geben? Ich als Mann würde gerne über euch Massagen anbieten. etc.

Ich will versuchen, verständlich zu machen, was der Grundgedanke "Gastmasseurin" ist.

In der Vergangenheit waren einige Frauen bei uns zu Seminaren und Workshops, aber auch einfach, um Massage und Berührung zu geniessen. Und immer wieder wurden wir gefragt, ob eine Möglichkeit bestehe, das Erfahrene über uns weiterzugeben.

Im Gegenzug werde ich von den männlichen Gästen immer wieder mal angesprochen, wann oder ob mal "neue" Masseurinnen bei uns sind.

Und nun haben wir einfach beides zusammen gebracht. Frauen, die gerne ab und zu "fremde Haut" berühren und massieren möchten. Mit den klar gesetzten Grenzen der Tantramassage (Gebende und Nehmender). Frauen, die einem Beruf nachgehen, und die tantrischen Berührungen als Kraftquelle nutzen oder sich einfach weiter und tiefer mit der Thematik beschäftigen wollen.

Für Männer eher ungeeignet, aber nicht unmöglich. Man/n sollte aber bedenken, dass es hauptsächlich Männer sind, die zu den Massagen kommen. Wenn du als Mann Tantramassagen anbieten möchtest, sprich uns einfach an.

Wenn du als Frau mehr wissen möchtest gilt das gleiche: einfach melden!

Alles Liebe - Liebe Alles
Klaus

 

08.02.07

08.02.07

Schon wieder mehr als eine Woche rum. In der vergangenen Woche hatte ich wieder ein Intensivseminar von vier Tagen. Diesmal mit einem Mann. Jenseits der fünfzig, er hatte vorher noch nie mit Tantra oder Tantramassagen zu tun gehabt.

Das erste Mal einen anderen Mann berühren. Das erste Mal von einem anderen Mann berührt werden. Aufgeregt schon, aber eigentlich kaum nervös. Sein Fazit: " es ist doch eigentlich ganz einfach".

Und trotzdem hat es bis zum letzten Tag gedauert, bis er sich wirklich öffnen konnte. Stark sein, sowohl im Geiste als auch im Körper. Das war sein Motto. Und dann? Am letzten Tag fliessen dann plötzlich Tränen. Nur noch Gefühle wahrnehmen. Begreifen, dass Tantra etwas mit Gefühl, etwas mit Lieben und Geliebt werden zu tun hat. Ich denke, er ist mit einer sehr wichtigen Erkenntniss nach Hause gefahren. Liebe Alles - Alles Liebe

Klaus

 

01.02.07

01.02.2007

Hast du Stress? Hast du Ärger? Was ist los bei euch? Solche und ähnliche Fragen wurden in den vergangenen Wochen an uns gestellt. Klasse, da nehmen Einige sehr klar wahr, was bei uns geschieht. Sie machen sich Gedanken über uns.

Lasst uns Dank sagen für euer Interesse.

Ja, ich habe Stress. Das meiste ist positiver Stress. Einfach, weil seit Ende 2006 sehr viel zu tun ist. Neben den üblichen Massagen, die ich und unser Team gaben, waren auch mehrere Frauen bei mir, um das Massieren, das Berühren zu erlernen. Zwei davon, Elfi und Delia, bieten nun als Gastmasseurin das Erlernte an. Morgen beginnt ein neues Seminar. Vier Tage wieder. Diesmal die eher seltene Möglichkeit, mit einem Mann zu arbeiten. Ich freue mich darauf.

Aber es gibt auch echten Stress: es taucht die Frage auf, was wir denn falsch machen. Nachdem wir uns intensiv zwangsweise mit Fragen von Lohnabrechnungen, Krankenkassenbeiträgen, Berufsgenossenschaften usw. beschäftigen müssen tauchen nebenher in regelmäßigen Abständen Behördenvertreter bei uns auf. Angefangen vom Arbeitsamt über das Hauptzollamt bis zum aktuellen Ordnungsamt.

Inzwischen wissen wir, dass es immer wieder anonyme Hinweise sind, die die Behörden auffordern, uns zu kontrollieren. Und dann kommt dann auch schon mal ein Bußgeldbescheid:
Tatort: Wuppertal
Tatzeit: 01.10.06 - 27.11.06
Tatbestand: nicht zeitgleiches Anmelden einer nichtselbstständigen Zweigniederlassung.

Und wieder knappe 80,- Euro weg.

Tja, Ordnung muß sein.

Jetzt kommen die Damen und Herren demnächst, um über Nutzungsänderungen der angemieteten Räume nachzudenken. Wahrscheinlich fällt ihnen dabei auf, dass ich Raucher bin. Also eh ein Schädiger der Volksgesundheit.

Ihr Lieben, ja ich habe Stress. Und trotzdem liebe ich meine Arbeit. Und ich werde alles daran setzen, alle Hürden zu nehmen. Und nein, ich habe keine Rachegefühle gegen den oder die, die uns ständig Steine entgegen werfen. Weiß ich doch, dass das, was wir machen, sehr schön ist, alles korrekt und zum Teil sehr öffentlich dargestellt wird. Somit sind alle Versuche, uns zu beschädigen, zum Scheitern verurteilt. Der einzige Grund, sich Gedanken zu machen, wäre euer Fernbleiben. Doch wer unsere Terminsituation verfolgt kann leicht erkennen, dass dieses nicht geschieht. Und noch einmal:

Danke für euer Interesse

Alles Liebe - Liebe Alles
Klaus

 

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