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Januar 2010

24.01.2010

Wie jeder sehen kann: Klaus hat wieder gebastelt. Wieder mal sieht alles ganz anders aus.

Habe ich Langeweile? Habe ich zu wenig zu tun?

Weder - noch.
Nachdem ich im Dezember die Website in neuem Design veröffentlicht hatte kamen eine ganze Menge Mails und Anrufe. Und alle erklärten mir, wie hässlich dieses Design sei. Es ging soweit, daß mir jemand mitteilte, keine Termine mehr bei uns buchen zu wollen, weil die Webseite so schrecklich schlimm und unser Angebot "rotlichtmileuartig" sei bzw. aussehen würde.

Das allerdings ist kein Grund für mich, etwas zu ändern.

Ich denke, wer unsere Arbeit nach der Äußerlichkeit des Internetauftritts bewertet, ist sowieso falsch bei uns.
So wichtig die Webseite auch ist: sie ist abhängig davon, wieviel "Ahnung" der Macher davon hat.
Ich habe keine Ahnung von Technik. Noch weniger von Dekorationen, gleichgültig, ob es das Aussehen der Website ist oder die Auswahl von Bildern für die eigene Wohnung.
Ich beschäftige mich seit Jahren mit der Suchmaschinen-Optimierung. Der Suchmaschine ist das Aussehen völlig egal. Ihr geht es um Inhalte und Einhaltung bestimmter Regeln.

Damit ist die Suchmaschine tantrischer als mancher Kritiker, der sich gemeldet hat.

Ich mag Kritik. Ich brauche Kritik. Aber bitte begründete Kritik.
Weshalb habe ich trotzdem alles neu gemacht? Zwei Gründe sind ausschlaggebend.

1. Die neuen Farben sind einfach wesentlich besser lesbar. Beim letzten Design hatte ich Probleme, die Farben zu ändern.
2. Die neuen Seiten sind schneller zu aktualisieren. Aktuell benötige ich ca. fünf Minuten, um die Seite auf den neuesten Stand zu bringen. Im vorherigen Design waren es jedesmal fast 30 Minuten.

Also eigentlich einfach praktische Gründe. Da ich noch einige Webseiten zu erstellen habe, nicht nur für mich selbst, habe ich aber einen Entschluss gefasst. So, wie die Seite nun aussieht, wird sie in diesem Jahr nicht mehr verändert. Lediglich am Inhalt wird logischerweise ständig gearbeitet. Versprochen !

Alles Liebe - Liebe Alles
Klaus

 

31.01.2010

Gerade weil es nur wenige Frauen sind, die den Mut aufbringen, eine Tantramassage zu buchen, freue ich mich natürlich immer besonders wenn jemand anruft oder eine Mail schickt. So auch diesmal. Nennen wir sie Hannelore. Sie möchte einen Termin mit mir vereinbaren. Auf meinen Hinweis, dass ich nur noch selten selbst Termine wahrnehme, und ich ihr Michael als Partner anbiete, erklärt sie mir, sie käme auf Ratschlag einer Bekannten, die schon einmal bei mir gewesen sei. Und sie wolle eben nur mit mir einen Termin vereinbaren.

Also erwartete ich sie in der vergangenen Woche. Da ich bei meinen eigenen Terminen immer etwas mehr Zeit benötige als unsere Mitarbeiterinnen, nahmen wir einen Nachmittag. So konnte ich den Abendtermin offen lassen. Und wie immer war ich sehr gespannt, wer da zu mir kommen würde. Als sie dann überaus pünktlich erschien, stand eine sehr attraktive Frau vor mir. Ich schätze sie auf Mitte 40, wie sich später herausstellte: fast richtig. Sie ist bereits jenseits der 50.

Wir fingen dann an, uns zu unterhalten. Sie erzählte mir von ihrer Ehe, ihren beruflichen Pflichten. Sie erzählte von ihrer Traurigkeit. Ihrer Traurigkeit, weil ihr Mann kaum noch Zeit für sie hat. Dass er sie seit sehr langer Zeit nicht mehr als Frau wahrnimmt. Sie erzählte von ihrer Sehnsucht nach Berührung, nach Liebe und Zärtlichkeit. Es wurde ein sehr langes Gespräch. Nachdem wir dann auch besprochen hatten, wie die Massage aussehen sollte, ging Hannelore zur Dusche. Ich kläre vor einer Massage immer erst einmal ab, was der Gast im einzelnen möchte. Wo sind ihre Grenzen, was möchte sie nicht. Nicht jede Frau möchte vaginal berührt werden. Meistens wünschen die weiblichen Gäste bei der ersten Massage, dass ich zumindest teilweise bekleidet bleibe.

Also ging ich in den Massageraum um mich zu entkleiden. Nach wenigen Minuten kam sie dazu. Wie immer begann ich mit einer liebevollen Umarmung. Stehend, sie bekleidet mit einem Sarong, ich mit einem Slip.

Ich brauche diese erste Umarmung unbedingt. Kann ich doch dabei sehr genau fühlen, wann mein Gast sich entspannt. Und bei Hannelore war nach wenigen Minuten klar, dass sie völlig angespannt ist. Ich sprach sie darauf an. Es war zu deutlich, sie fühlte sich nicht wohl. Als Antwort auf meine Frage, was los sei, meinte Hannelore „Ich habe gerade das Gefühl meinen Ehemann zu betrügen“.

Ich bot ihr selbstverständlich an, die Massage abzubrechen, bzw. erst gar nicht anzufangen. Sie nahm das Angebot dankbar an. Nachdem wir beide wieder vollständig bekleidet waren setzten wir uns noch auf einen Kaffee zusammen. Nach einer weiteren Unterhaltung versprach sie mir, ihren Ehemann anzusprechen. Ihm auch zu erzählen, was gerade passiert war. Ihm klar zu machen dass die Sehnsucht so groß ist, dass sie einen Termin mit mir machte. Und ihm auch klarmachen möchte: wenn er nichts ändert, wird sie ihre Sehnsüchte eben woanders erfüllen müssen.



Fast 3 ½ Stunden waren wir zusammen. Ohne Massage, ohne Bezahlung. Ich habe es abgelehnt, Geld zu nehmen. Ohne Massage keine Bezahlung. Vielleicht dumm von mir, aber ich habe niemals behauptet besonders klug zu sein. Nun bin ich gespannt, ob sie sich wieder meldet. Ich hoffe nicht, würde es doch bedeuten, dass ihr Ehemann sie nicht verstanden hat.

Alles Liebe - Liebe Alles
Klaus

 

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