Sie sind hier:  >> was ist Tantra 

Tantra Massage und Tantra wie wir es verstehen

Tantra ist gelebte Liebe

Wir erklären immer wieder: es geht ausschließlich darum, dem Gast zu zeigen, daß wir ihn gerne berühren. Ihn fühlen zu lassen, dass es Spaß macht, gerade ihn (oder sie) zu berühren. Und dass es nicht zuletzt für den/die Gebenden eine Möglichkeit ist, zu erleben, wie dankbar und freudig die Berührungen angenommen werden.

Berührung ist die einzige Sinnesart (Tastsinn) unserer fünf Sinne, die nur wechselseitig erlebt werden kann. Dies ist auch der Grund, weshalb wir keine „toten“ Gegenstände (Federn Seidentücher…) – und seien sie noch so schön – zwischen unsere und die lebende/fühlende Haut des Gastes bringen wollen.

Ebenso wenig wollen wir uns an vordefinierte, einen genau ausgearbeiteten Ablauf (Energie freiklopfen, Yin-Yang-Ausgleich, Schlange wecken…) während einer Session halten. Das sind schöne Bilder, Metaphern. Sie entsprechen aber nicht unserer Vorstellung von uneingeschränkter Annahme und Liebe während einer Begegnung.

Wir sind völlig anwesend, die Welt bleibt draußen, in der Begegnung sind wir ausschließlich für den Gast da.

Was bewirken Tantra-Massagen?

Auf fast allen Webseiten anderer Anbieter finden sich

- Erklärungen über Herkunft, Sinn und Ziele des Tantra
- Erklärungen des Wortes (Weben, Verweben)
- Erklärungen der Ziele (Blockaden lösen, Energien aufbauen…)
- Erklärungen über die Massageziele (Nicht-Ejakulation, Multiorgasmen…).

… die möglicherweise richtig sind, aber eher den Eindruck machen, als seien diese Erklärungen irgendwann von irgend Jemand aufgeschrieben und dann von all den anderen mehr oder weniger umformuliert übernommen worden.

Wir sprechen uns nicht frei davon: wenn man anfängt, Tantra anzubieten, noch nicht über viel Erfahrungen verfügt, dann merkt man schnell, wie schwer griffige Formulierungen sind.

Wir wollen keine neue Definition von Tantra vorstellen, sondern einfach vermitteln, was wir uns darunter vorstellen.

Die Vorstellungen mancher Gäste sind doch verständlich.
„Mann“ möchte von einer jungen, attraktiven, nackt massierenden Frau mit jahrelanger Erfahrung berührt werden, von einer Frau, die jeden Trick beherrscht, ihn zum Orgasmus zu bringen.

Solche Erfahrungen sind aber letztendlich nur ein Momenterlebnis. Ähnlich befriedigend und ähnliche Gefühle ansprechend wie ein One-Night-Stand oder ein Quickie. Oberflächlich und hohl.

Uns geht es um etwas anderes:

- Uns geht es darum, den Gast das tiefgehend befriedigende Gefühl erleben zu lassen, von einem fremden Menschen absichtslos berührt und geliebt zu werden.

- Uns geht es darum, zu zeigen, dass es für uns völlig unwichtig ist, ob der Gast schön, alt oder jung ist. Ob er eine Erektion oder einen Orgasmus hat.

Wichtig für uns ist es, den Gast in dieser zeitlich befristeten Begegnung mit klar festgesetzten Grenzen ohne weitere Verpflichtungen erleben zu lassen, dass dieses „Verhältnis“ von Beiden als etwas Besonderes gesehen wird.

Unsere ganz besondere Art zu arbeiten ist wahrscheinlich völlig anders als die der meisten anderen Anbietern.

Wie jeder nachrechnen kann ist für uns die finanzielle Seite der Arbeit auch angenehm, aber nicht der Hauptgrund.

Bei maximal drei Massagen pro Tag können wir nicht mit kommerziellen Zielen arbeiten, auch das kann man leicht nachrechnen.

Unsere einzelnen Begegnungen mit einem Zeitaufwand von bis zu dreieinhalb Stunden dienen nicht nur dem Wohl des Gastes. Sie dienen auch unserer eigenen Weiterentwicklung.

Die Massagen (wir sprechen ungern von Massagen, es sind Begegnungen, Berührungen) sind entsprechend unserer Vorstellung und Einstellung immer ganz individuell – und niemals geschäftsmäßig.

Fragen wie „gehört die Lingam-Massage dazu?“ oder „ist anale Berührung möglich?“ sind für uns genau so unverständlich wie die Frage „wenn Lingam- oder Analmassage, was kostet es mehr?“

Die Lingam-, Yoni- und anale Massage sind genau so individuell wie jeder einzelne Gast.

Selbst Menschen, die regelmäßig zu uns kommen, erfahren, dass es immer wieder ein klein wenig anders ist. Was letztendlich nicht der Grund eines unerschöpflichen Repertoires von unterschiedlichen Berührungen ist, sondern eigentlich selbstverständlich, weil man im Laufe der Zeit immer vertrauter und immer sicherer wird. Und so entwickelt sich Vertrauen und freundschaftliche Beziehung.

Freundschaftliche Beziehung auf andere Art als die „landläufige“, weil sie bis in den Intimbereich ausgedehnt ist. Und genau das kann, unter Umständen, Blockaden lösen. Das kann, unter Umständen, die Orgasmusfähigkeit erweitern. Durch diese und in diesen Begegnungen sammeln beide Seiten, gebend und nehmend, neue Erfahrungen.

Für diese Art, wie wir Tantra verstehen, sind Achtsamkeit, Respekt und Liebe die Voraussetzung.

Dies stellt den „geschützten Raum“ dar, der es dem Gast ermöglicht, bei sich selbst zu sein. Ohne Masken, ohne Fassade, ohne Rüstung – im besten Falle.

Diesen Raum wollen wir bieten.

Tantra, wie wir es verstehen, sind nicht verschiedene Techniken, keine vorgegeben Ziele, keine Rituale. Das einzig Wichtige ist: sich ganz nahe zu sein. Körperlich und seelisch.

Als Beispiel:
Da gab es wunderschöne Tantrasessions, in denen man sich einfach zwei Stunden lang nur in den Arm genommen und sich gegenseitig wahr genommen hat.

Es gab wunderschöne Tantrasessions, in denen erwachsene Männer geweint haben und sich dabei trotzdem (!?) glücklich und wohl gefühlt haben.

Es gab wunderschöne Tantrasessions, in denen Frauen nach jahrelanger Enthaltsamkeit intime Berührungen zugelassen und genossen haben.

Und genau solche Tantrasessions möchten wir zukünftig auch weiter machen.



 

 

Zitat von Osho

Tantra hat nichts mit Philosophie, mit Intellekt, zu tun. Tantra ist Technik, ist Methode, also Wissenschaft. Philosophie fragt nach dem "Warum". Der Wissenschaft geht es nicht um das "Warum", sondern um das "Wie". Es geht also nicht darum "was" die Wahrheit ist, sondern "wie" man zur Wahrheit kommt. Philosophie ist Verstandessache, der Kopf genügt, du brauchst deine Gesamtheit nicht dazu. Tantra fordert dich in deiner Gesamtheit. Es ist eine tiefere Herausforderung als alles was du kennst, du musst dich mit Haut und Haaren darauf einlassen. Ein anderes Verständnis, eine andere Einstellung, ein anderer Geist sind erforderlich, um es zu empfangen. Du wirst dich ändern müssen. Du kannst, so wie du bist, Philosophie verstehen. Aber nicht Tantra. Es ist kein intellektuelles Konzept, sondern deine ganz persönliche Erfahrung."



 

Preise

  |  

AGB`s

  |  

Newsletter

  |  

Impressum

  |